Energie

Unsere Kraft kommt aus der Region

Klimaschutz als Standortvorteil – nicht als Belastung

Der Landkreis Starnberg lebt von seiner einzigartigen Natur, von sauberer Luft, klarem Wasser und hoher Lebensqualität. Diese Qualitäten sind kein Luxus – sie sind die Grundlage unseres Wohlstands. Eine konsequente Energiewende schützt nicht nur das Klima, sondern macht unsere Region unabhängiger, krisenfester und wirtschaftlich stärker.

Benjamin Barho steht für eine Energiepolitik, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet:
Erneuerbare Energien aus der Region, Wertschöpfung vor Ort und sichere Versorgung für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

Unser Ziel: Klimaneutral bis spätestens 2035
Wir Grüne im Landkreis Starnberg bekennen uns klar zur Klimaneutralität bis 2035. Das ist ambitioniert – aber realistisch, wenn wir jetzt entschlossen handeln und alle Potenziale nutzen. Klimaschutz ist keine abstrakte Zukunftsaufgabe, sondern ein konkretes Modernisierungsprogramm für unseren Landkreis.

Die Sonne ist unsere wichtigste Energiequelle. Wir wollen den Ausbau der Photovoltaik auf privaten, gewerblichen und öffentlichen Dächern massiv vorantreiben. Auch naturverträgliche Freiflächenanlagen gehören dazu – mit Augenmaß und in enger Abstimmung mit Naturschutz und Landwirtschaft.
Ziel ist es, den Strombedarf des Landkreises Schritt für Schritt aus eigener, erneuerbarer Erzeugung zu decken und Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen. Dazu gehören auch moderne Speichersysteme.

Energiewende gelingt am besten, wenn die Menschen vor Ort profitieren. Deshalb setzen wir auf die Förderung von Energiegenossenschaften und gemeinschaftlichen Projekten. Wer in Solar-, Wärme- oder Speicherprojekte investiert, soll nicht nur das Klima schützen, sondern auch an den Erträgen teilhaben.
So bleibt die Wertschöpfung in der Region – und stärkt Kommunen, Handwerk und Mittelstand.

Ein großer Teil der Emissionen entsteht beim Heizen. Wir wollen deshalb den Ausbau von klimafreundlichen Wärmenetzen, Geothermie und innovativen Quartierslösungen vorantreiben. Ziel ist eine bezahlbare, sichere und fossilfreie Wärmeversorgung – insbesondere für öffentliche Gebäude, Neubaugebiete und verdichtete Ortskerne. 

Die sauberste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Eine landkreisweite Energiesparoffensive für Schulen, Verwaltungsgebäude und kreiseigene Liegenschaften senkt Kosten, entlastet den Haushalt und gibt dem regionalen Handwerk verlässliche Aufträge. Energieeffizienz ist aktiver Klimaschutz und solide Finanzpolitik zugleich.

Trotz der bisherigen Rückschläge bin bin ich fest davon überzeugt, dass wir zukünftig auch auf Windenergie bauen können. Die Vorrangflächen haben nach wie vor Bestand und ich bin überzeugt, dass regionale Energiegewinnung einen so umfassenden Ansatz braucht, dass auch die deutsche Flugsicherung nicht um ein Überdenken der Flugrouten umhin kommen wird.

Der Landkreis hat eine Schlüsselrolle als Koordinator, Förderer und Impulsgeber. Wir wollen:
eine Zentralstelle für Fördermittel, die Kommunen, Unternehmen und Vereine bei Energieprojekten unterstützt,
die Gründung eines landkreiseigenen Energieunternehmens, das Investitionen bündelt und Erträge in Klimaschutz, Bildung und soziale Projekte zurückführt,
enge Kooperation mit Gemeinden, Stadtwerken, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Energiewende heißt auch Sicherheit

Klimaschutz ist zugleich Vorsorge. Dezentrale erneuerbare Energie, Speicher und lokale Netze erhöhen die Versorgungssicherheit – auch in Krisenzeiten. Sie machen den Landkreis unabhängiger von internationalen Energiepreisen und geopolitischen Konflikten.

Benjamin Barho: Gestalter der regionalen Energiewende

Als Landrat will Benjamin Barho die Energiewende im Landkreis nicht nur verwalten, sondern aktiv voranbringen: als Moderator zwischen Kommunen, Wirtschaft, Bürgerenergie und Naturschutz – und als Antreiber für Tempo, Verlässlichkeit und Beteiligung.

Sein Leitbild:
Saubere Energie aus der Region für die Region. Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt. Wohlstand, der Zukunft hat.